Donnerstag, 13. September 2012

Welche Psychomotorik Ausbildungsmöglichkeiten gibt es?

Um sich auf dem Gebiet der Psychomotorik ausbilden zu lassen, gibt es verschiedene Möglichkeiten und bundesweite Angebote.

Diese können sein:

  • Psychomotorik Aus- und Weiterbildung
  • Psychomotorik Studium
  • Psychomotorik Fortbildung

Eine Zusatzausbildung in Psychomotorik dauert meist ein bis zwei Jahre und verläuft häufig berufsbegleitend. Am Ende der Ausbildung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat und den Titel "Psychomotoriker/in".

Bei einer Psychomotorik Fortbildung werden über mehrere Stunden Grundlagen und Wissen zu bestimmten Themen vermittelt. Es werden auch Fortbildungen für Einrichtungen angeboten, so genannte Inhouse Fortbildungen.

Einige Universitäten und Fachhochschulen bieten Studiengänge an, die sich mit dem Thema Psychomotorik beschäftigen. An der Universität Marburg kann man Motologie studieren, weitere Studienangebote gibt es in den Bereichen Sozial- und Heilpädagogik oder Sportwissenschaften.

Ausführliche Erläuterungen rund um das Thema Psychomotorik Ausbildung finden Interessierte auf unserer Webseite www.psychomotorikundspiele.de.

Sonntag, 8. Juli 2012

Psychomotorik Studium - Studienbegleitende Angebote

Während eines Sozialpädagogik-Studiums kann die Möglichkeit bestehen eine studienbegleitende Zusatzqualifikation zu absolvieren. Das bedeutet man studiert beispielsweise Soziale Arbeit und kann sich gleichzeitig auf dem psychomotorischen Arbeitsgebiet zusätzlich weiter qualifizieren.

Die Hochschule Darmstadt bietet diese Möglichkeit. An ihr kann man das Wahlfach "Psychomotorik und Sport in sozialpädagogischen Arbeitsfeldern" neben dem Hauptstudiengang Sozialpädagogik studieren.

Über drei Jahre lang kann man an der HDA diese Psychomotorik Zusatzqualifikationen abschließen. Die Lerninhalte werden in Vorlesungen, Seminaren, Übungen, Praxiserfahrungen, Selbststudium und Supervision gelehrt.

Auch ein Blick über den Tellerrand hinaus wird geboten, beispielsweise werden neben den Grundlagen der Psychomotorik auch Neuropsychologische Grundlagen und Bewegungspädagogik gelehrt.

Der Artikel "Psychomotorik Studium - wo und wie ist dies möglich?" ist ein sehr guter Ausgangspunkt, um mehr über die Möglichkeit eines Psychomotorik Studiums zu erfahren.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Bereiche der kindlichen Entwicklung durch Psychomotorik fördern

Psychomotorik beeinflusst die kindliche Entwicklung sehr positiv. Es werden gezielt spezielle Bereiche gefördert.

An erster Stelle steht die Förderung der Motorik, was sich aus dem Begriff Psychomotorik leicht ableiten lässt. Dabei unterscheidet man die Grob- und Feinmotorik.

Weiterhin fördert die Psychomotorik die Gebiete Koordination und Gleichgewicht und über Übungen und Spiele in der Psychomotorik wird die Wahrnehmung angeregt.

Die Psychomotorikstunden finden in Kleingruppen statt, die Kinder lernen auf diese Art und Weise den richtigen Umgang miteinander (Förderung des Sozialverhaltens). Es gibt verschiedene Übungen zur Anregung einzelner Entwicklungsbereiche.

Beispiele hierzu findet man auf www.PsychomotorikundSpiele.de!

Sonntag, 24. Juni 2012

Freude und Förderung durch Tiere

Eine Kollegin brachte neulich ihre vier Wüstenrennmäuse mit in den Kindergarten, um sie den Kindern zu zeigen. Die Kinder waren ganz aufgeregt, als sie endlich zu den Mäusen durften. Sie haben die Tiere freudestrahlend betrachtet und durften sie füttern.

Kinder_foerdern_maus

(Bild von Enrico Kahnt  / pixelio.de)

Außerdem haben die Kinder dabei erzählt, was die Mäuse gerade machen. Die Kinder, die die Mäuse betrachtet haben, waren zwischen zwei und drei Jahren alt. Die Tiere haben bei den Kindern ein Strahlen in das Gesicht gezaubert und die Kinder waren fasziniert von den Tieren.

Gerade für kleine Kinder ist dieser Umgang mit den Tieren gleichzeitig Sprachförderung. Sie lernen einige neue Begriffe, die sie vorher nicht kannten und haben einen direkten praktischen Bezug dazu.

Tiere bereiten Kindern nicht nur Freude, sondern können sie in bestimmten Gebieten auch fördern und ihnen dabei helfen ihre Umwelt besser wahrzunehmen.

Montag, 18. Juni 2012

Psychomotorik Materialvielfalt

In der Psychomotorik werden vielfältige Materialien verwendet. Psychomotorische Materialien (zum Beispiel Rollbretter oder Schwungtuch) werden mit Großgeräten (Weichbodenmatte oder Sprossenwand) sowie Kleinmaterialien (Seile oder Tücher) kombiniert.

Psychomotorik_materialien
(Bild von Rainer Sturm  / pixelio.de)

Die Kinder setzen die Materialien verschiedenartig ein. Sie können Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und geben den Materialien zum Teil eine neue Bedeutung.

Kinder nutzen die Materialien zum Bauen, Transportieren und Fortbewegen, Klettern, Springen, Rutschen und Rollen. Großgeräte werden meist in Bewegungs-Parcours (beispielsweise Hengstenberg Bewegungs-Baustelle) eingesetzt.

Die Kleinmaterialien verwenden die Kinder sehr gerne im Freien Spiel. Auch mit den speziellen psychomotorischen Materialien lassen sich interessante Übungen und Spiele gestalten.

Samstag, 16. Juni 2012

Bewegungsspiele in der Psychomotorik

Bewegungsspiele eignen sich besonders für den Beginn einer Psychomotorikstunde. Die Kinder haben sehr viel Energie und während der Bewegungsspiele können Sie Toben und Rennen.

Ein sehr beliebtes Bewegungsspiel der Kinder nennt sich "Feuer, Wasser, Sturm". Die Kinder bewegen sich dabei durch den Raum. Wird einer der drei Begriffe gerufen, führen die Kinder jeweils zugehörige Bewegungen aus. Bei Feuer zum Beispiel auf den Boden legen.

Tipp

Ein Tambourin lässt sich in dieses Spiel gut einbinden. Die Psychomotorikanleiterin klopft Rhythmen und verschiedene Tempostufen in unterschiedlichen Lautstärken. Die Kinder bewegen sich dementsprechend dazu.

Wird das Klopfen gestoppt, dann wird entweder Feuer, Wasser oder Sturm gerufen.

Spaß macht es den Kindern auch, wenn jeder einmal trommeln (Förderung der Feinmotorik und Auge-Hand-Koordination) und einen Begriff rufen darf, welchen die anderen Kinder dann ausüben.

Mehr Infos über viele andere Bewegungsspiele und Spielideen findet ihr auf meiner Psychomotorik-Webseite.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Übungen mit Kleinmaterialien

In Psychomotorikstunden kann das Kind viele verschiedene Materialien ausprobieren. Kleinmaterialien sind bei den Kindern sehr beliebt und werden vielfältig im Freien Spiel eingesetzt.

Die Kinder lassen ihrer Phantasie freien Lauf und geben den Materialien oftmals eine neue Bedeutung, vor allem im Rollenspiel. Seile werden als Pferdeleinen eingesetzt oder Sandsäckchen als Schätze vergraben.

Mit Kleinmaterialien lassen sich ebenfalls tolle Psychomotorik-Übungen gestalten. Sandsäckchen kann man auf einem Rollbrett fahrend vom Boden fischen. Die Sandsäckchen werden im Raum verteilt und die Kinder sammeln diese ein, indem sie sich auf ihrem Rollbrett durch den Raum bewegen.

Sehr interessante Übungen mit Seilen findet man hier. Seile lassen sich vielseitig einsetzen, es gibt eine ganze Menge Übungen dazu.

Auch Übungen mit Bällen sind bei den Kindern beliebt. Die Übungen fördern gezielt die Motorik, Wahrnehmung und Koordination der Kinder.